top of page

Der Löwenzahn, der Löwenzahn ...

...
der hat schon Manchem gut getan.
Der Leber und der Galle
hilft er in jedem Falle.

Alte Volksweisheit


Pflanze mit einer gelben Blüte
Löwenzahn (Taraxacum officinale)

Wahrhaft beeindruckend - die Lebenskraft des Löwenzahns!

Er ist in der Lage aus dem kleinsten Spalt heraus zu wachsen, aus dem er nach der Blüte auch noch unzählige Samen in die Welt schickt, die ebenfalls ein Plätzchen zum Wachsen finden.  


Mit seinen wunderschönen Blüten vermittelt der Löwenzahn Lebensfreude pur. Er gehört zu den Lieblingsblumen der Kinder, was verständlich ist, denn wie kleine Sonnen leuchten die gelben Blüten jeden freundlich an.


Wie schön, dass es den Löwenzahn gibt, denn er schenkt seine Lebenskraft, Lebensfreude und Freundlichkeit an uns weiter. Dankbar können wir seine Geschenke annehmen und ihn für eine Frühjahrskur nutzen.


Er wirkt kraftspendend, entschlackend, gesundheitsfördernd und stimmungsaufhellend aufgrund der besonderen Zusammensetzung seiner Inhaltsstoffe.


Die Bitterstoffe, Cholin, Mineralstoffe und Vitamine haben eine kräftigende, stoffwechselanregende, blutreinigende und verdauungsfördernde Wirkung. Blätter, Knospen, Blüten und die Wurzel aktivieren Leber und Galle. 


Inhaltsstoffe: 

Bitterstoffe (im Frühjahr mehr Bitterstoffe), Inulin (im Herbst mehr Inulin, bis 40 %), Gerbstoffe, Triterpene, Phytosterole, Cholin, Carotinoide, Flavonoide, Vitamine, Mineralien (viel Kalium, auch Kieselsäure, Eisen, Zink, Magnesium, Phosphor), wenig ätherisches Öl, Schleimstoffe, Fructose, Flavonoide, Cumarine, Phytosterole.

Fünfmal so viel Eiweiß, achtmal so viel Vitamin C und doppelt so viel Kalium, Magnesium und Phosphor wie Kopfsalat.


Und wie lässt er sich im Alltag gut verwenden?


Löwenzahntee 


Löwenzahnblütentee:

am besten frisch aus dem Garten in die Tasse.

Zubereitung:

2 frische Blüten mit 150 ml kochendem Wasser übergießen, 5 Minuten ziehen lassen, abfiltern. Täglich 3 Tassen trinken. 


Löwenzahnblättertee:

Aufgrund seiner harntreibenden Wirkung wird der Löwenzahn (insbesondere die Blätter) zur Durchspülung der Nieren verwendet. Nicht umsonst hat die Pflanze den Namen "Bettseicher" erhalten und sollte daher besser nicht am Abend getrunken werden.

Zubereitung:

2 TL frische (1 TL getrocknete) Blätter mit 150 ml kochendem Wasser übergießen, 5 Minuten ziehen lassen, abfiltern. Täglich 3 Tassen trinken. Nicht süßen! Eine 4wöchige Kur ist empfehlenswert. Gleichzeitig viel stilles Wasser trinken!


Löwenzahnwurzeltee:  

Zum Appetit anregen 30 Minuten vor dem Essen trinken. Nach dem Essen wirkt der bittere Tee anregend auf Leber, Galle und das Verdauungssystem, da er die Fettverdauung unterstützt und bei Verstopfung und Blähungen hilft. Außerdem macht bitter gute Laune! 

Zubereitung:

1 TL frische (gut gereinigte) oder getrocknete Wurzeln mit 150 ml kaltem Wasser übergießen, kurz aufkochen und nach 10 Minuten abfiltern. Nicht süßen! 3 mal täglich eine Tasse vier Wochen lang trinken. Es empfiehlt sich, jedoch nach jeweils fünf Tagen eine zweitägige Pause einzulegen.


Wildkräuterküche - Iss jeden Tag was Wildes:

Löwenzahn ins Essen 

Frische, zarte, junge Blätter, Knospen und Blüten schmecken lecker in Smoothies, Salaten, Dips, Suppen, Gemüsezubereitungen und vielen anderen köstlichen Speisen. 


Für Kulinarisches lässt sich die Wurzel besonders gut im Herbst verwenden, wenn sie besonders viel Inulin enthält. 


Bezugsempfehlung und ein bisschen Eigenwerbung:

Getrocknete Tees, Teemischungen, Kräuter, Gewürze und vieles mehr in Bio-Qualität sind in meinem Kräuterladen Hollerblüte erhältlich.


Haftungsausschluss

Alle Informationen und Angaben in Wort und Schrift erfolgen nach bestem Wissen und Gewissen und erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit und Richtigkeit. Sie beruhen auf meinen persönlichen Erfahrungen und gründen auf dem Erfahrungsschatz der überlieferten Volksmedizin und wurden der einschlägigen Fachliteratur entnommen. Sie stellen keine Anleitung zur Selbst-Diagnose und Selbst-Behandlung dar und sollten nicht als therapeutische Hinweise verstanden werden. Bei Erkrankungen ist daher stets ein Arzt oder Heilpraktiker aufzusuchen. Es wird keine Haftung für Forderungen jeder Art übernommen, die mit den gemachten Angaben in Zusammenhang gebracht werden.

2 Ansichten0 Kommentare

Aktuelle Beiträge

Alle ansehen

Comentarios


bottom of page