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Kirschgummi oder Kirschbaumharz

  • 11. Jan. 2024
  • 3 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 8. Juli

Die Natur hat mir ein feines Neujahrsgeschenk gemacht – in der Sonne leuchtend wie Bernstein.

Ein Kirschbaum hat mir eine ordentliche Menge Kirschgummi (Gummi cerasarum) geschenkt. Das Baumsekret wird oft auch Kirschbaumharz genannt und ist ein Zeichen dafür, dass der Kirschbaum geschwächt ist, z.B. durch Witterung (Trockenheit, Frost), Standort oder auch durch Schädlinge, Pilze, Mikroorganismen.


Kirschbaumharz oder Kirschgummi in der Sonne leuchtend wie Bernstein.
Kirschgummi - das Baumsekret leuchtet in der Sonne wie Bernstein

Es handelt sich bei diesem Baumsekret nicht um ein echtes öllösliches Harz, wie es von Nadelbäumen produziert wird. Kirschgummi ist wasserlöslich.


Kirschgummi - ein altes Hausmittel

Die Verwendung von Kirschgummi ist in Vergessenheit geraten. Die Kräuterfrauen wussten früher, dass es als Hausmittel bei Erkältungen hilfreich ist, besonders bei Halsschmerzen.


Kleine getrocknete Kirschgummistückchen kann man wie Halspastillen lutschen. Sie lösen sich langsam im Mund auf, schmecken mild und wirken reizlindernd und desinfizierend.


Oder für einen Tee ein Stück Kirschgummi in eine Tasse geben und mit abgekochtem Wasser übergießen, umrühren damit es sich gut auflöst und dann trinken. Bei sauberen Kirschgummistückchen braucht man nicht abzufiltern.


Hinweis: Beim Sammeln nur das herunter gelaufene "Kirschbaumharz" verwenden und auf den Wundverschluss des Baumes achten!


Kirschgummi lässt sich aber auch für die Körperpflege verwenden.

Es löst sich in Wasser und lässt sich gut für ein Feuchtigkeits-Serum oder eine regenerierende Hautcreme verwenden.


Naturkosmetik einfach und ohne große Zutatenliste herstellen

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Haftungsausschluss:

Alle Informationen und alle Angaben zu allen Gesundheitsthemen, Heilkräutern, Wildpflanzen und Pilzen erfolgen nach bestem Wissen und Gewissen und erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit und Richtigkeit. Sie beruhen auf meinen persönlichen Erfahrungen und gründen auf dem Erfahrungsschatz der überlieferten Volksmedizin und wurden der einschlägigen Fachliteratur entnommen. Sie stellen keine Anleitung zur Selbst-Diagnose und Selbst-Behandlung dar und sollten nicht als therapeutische Hinweise verstanden werden. Bei Erkrankungen ist daher stets ein Arzt oder Heilpraktiker aufzusuchen. Es wird keine Haftung für Forderungen jeder Art übernommen, die mit den gemachten Angaben in Zusammenhang gebracht werden.


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