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Detox-Mungbohnensprossen-Dal mit Wildpflanzen

  • vor 2 Tagen
  • 3 Min. Lesezeit

Aktualisiert: vor 4 Stunden

Probieren Sie dieses rohköstliche Dal - es ist super lecker und super gesund, genauer gesagt "wild-bunt-gesund". Es besteht aus Mungobohnensprossen, Brennnessel, Giersch, Löwenzahn, Gundermann, Staudensellerie, Ananas und weiteren gesunden Zutaten. Inspiriert zu diesem Mungbohnensprossen-Dal hat mich "Das große DETOX-BUCH" von Dr. John Switzer.


Köstlich und wunderschön - das Dal verziert mit Hornveilchen, Stiefmütterchen, Gojibeeren und Giersch
Köstlich und wunderschön - das Dal verziert mit Hornveilchen, Stiefmütterchen, Gojibeeren und Giersch

Die Bücher von Dr. John Switzer machen mich immer wieder kreativ. So hat mich "Das große DETOX BUCH: Stärken Sie Ihr Immunsystem mit dem Wildkräuter-Vitalkost-Verfahren" zu einem Detox-Mungbohnensprossen-Dal mit Wildpflanzen motiviert (unbezahlte Werbung).


"Das Sprossen-Dal ist eine wahre Vitalstoff-Bombe und ein geschmacklich hervorragendes Vitalkost-Gericht.

Wenn man Mungbohnen-Sprossen langsam entsaftet, entsteht ein ganz dicker, weißer Flaum, ähnlich wie Eischnee. Staudensellerie, ein Apfel und eine Orange oder Ananas werden dazu entsaftet und es entsteht ein Gericht mit überragenden Enzymen, Aminosäuren und Vitalstoffen. Ein Sattmacher und ein Energielieferant der Extraklasse."

Dr. John Switzer


Mungbohnensprossen-Dal

Die Mungbohne (Vigna radiata), auch Mungobohne, Jerusalembohne, Lunjabohne oder Mung Dal genannt, gehört innerhalb der Familie der Hülsenfrüchtler zur Unterfamilie der Schmetterlingsblütler. Die Mungbohnen keimen schnell, unproblematisch, sind einfach knackig, wohlschmeckend und obendrein ausgesprochen gesundheitsfördernd.

 

Ein Dal bedeutet "Gericht" und wird z.B. in der indischen Küche gerne durch langes Kochen von Hülsenfrüchten, wie Mungbohnen, Linsen, Kichererbsen oder Bohnen, zubereitet. Dabei entsteht eine cremige, suppenartige Konsistenz.

Mungbohnensprossen werden gerne und oft in asiatischen Gerichten (gekocht) verwendet.

 

Mungbohnensprossen für ein lebendiges Dal

Ich esse auch gerne mal die Sprossen mit Gemüse auf asiatische Art gekocht, aber ich spüre, wie wichtig es ist, lebendige Lebensmittel zu sich zu nehmen.

 

Statt die Mungbohnensprossen für ein Dal zu kochen, kann man sie auch für ein rohköstliches und energiespendendes Dal nutzen. Eine lebendige und vitalisierende Dal-Variante erhält man durch das schonende Entsaften mit einem Slow Juicer.

 

Es hat eine Weile gedauert, bis der sensationelle Angel Juicer zu mir gefunden hat (unbezahlte Werbung) und ich bin sehr glücklich darüber.

In seinem oben genannten Buch schreibt Dr. John Switzer, dass er bevorzugt einen Handentsafter nutzt.

 

Hier ist meine Variante für eine leckere, basische, entgiftende und vitalisierende Rohkost-Suppe - mit einer extra Portion Detox-Wildpflanzen:

Mein Detox-Mungbohnensprossen-Dal mit Wildpflanzen

Zutaten:

etwa 300 g (2 Tassen) Mungbohnensprossen

5 Stangen Staudensellerie

1 Handvoll Brennnessel

1 Handvoll Giersch

1/2 Handvoll Löwenzahn

5 Stängel Gundermann

1/2 Ananas, geschält und grob zerkleinert

1 Apfel

1 Zitrone

1 Blutorange

3 frische, kleine Kurkuma-Knollen

etwa 4 cm frischen Ingwer

 

Als essbare Dekoration für die Teller eigenen sich:

junge Gierschblätter

essbare Blüten z:B von Hornveilchen, Gundermann, Löwenzahn

einige Gojibeeren

 


Zubereitung:

Die gewaschenen und grob zerkleinerten Zutaten in einem Slow Juicer entsaften.

Dann auf Tellern mit der essbaren Dekoration hübsch anrichten und löffelweise genießen.

 

Guten Appetit!

 

So stelle ich Mungbohnensprossen her:

  1. Die Mungbohnen gründlich unter fließendem Wasser abspülen.

  2. In einem Glasgefäß etwa 12 Stunden lang in Wasser einweichen (am besten gefiltertes Wasser verwenden).

  3. Ich spüle die Mungbohnen dann nochmal gut mit Wasser ab. Das Wasser soll gut abtropfen. Dann gebe sie in ein sauberes Keimglas, das ich kopfüber auf eine passende Wasserauffangschale stelle und in einer dunklere Ecke in meiner Küche platziere (oder ich decke das Glas mit einem Tuch ab). So können sie gut keimen.

  4. Wichtig ist das tägliche gründliche Wässern am Morgen und am Abend.

  5. Die Mungobohnen anfangen sehr schnell zu keimen. Nach 3 Tagen kann man sie schon verwenden, wenn man sie vor dem Essen erhitzt.

  6. Sie können aber auch noch ein paar Tage länger keimen und dann bilden sich kleine Blättchen.

 

Zum rohköstlichen Naschen oder für mein Detox-Dal mit Wildpflanzen verwende ich die Mungbohnensprossen ab dem 4. Keimtag. Die jungen Sprossen haben einen frischen, süßlichen Geschmack. Wenn man sie länger keimen lässt, wird der Geschmack etwas kräftiger.

 

Durch den Keimprozess steigen die Vitalstoffe in der Mungbohne und deren Bioverfügbarkeit an. Die Sprossen sind basisch, vitalisierend und ausgesprochen energiereich.

Durch das Keimen werden Hülsenfrüchte leichter verdaulich und verursachen keine Blähungen.

 

Inhaltsstoffe der Mungbohnensprossen:

Sie sind reich an Ballaststoffen (60 % Kohlenhydrate), Vitaminen (A, B1, B2, Niacin, C, E und Folsäure), Mineralien (viel Kalium, Phosphor, Kalzium, Eisen, Magnesium).

 

Veranstaltungstipp:

Heilkraft des Waldes - Spessart-Natur-Workshop

Essbare und heilsame Wildpflanzen im Spessartwald kennen lernen

Vom 04. bis 06. Juni 2026

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Heilkraft des Waldes - Spessart-Natur-Workshop
4. Juni 2026 um 10:00 – 6. Juni 2026 um 16:00Kräuterladen Hollerblüte
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Haftungsausschluss:

Alle Informationen und Angaben zu allen Gesundheitsthemen, Heilkräutern und Wildpflanzen erfolgen nach bestem Wissen und Gewissen und erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit und Richtigkeit. Sie beruhen auf meinen persönlichen Erfahrungen und gründen auf dem Erfahrungsschatz der überlieferten Volksmedizin und wurden der einschlägigen Fachliteratur entnommen. Sie stellen keine Anleitung zur Selbst-Diagnose und Selbst-Behandlung dar und sollten nicht als therapeutische Hinweise verstanden werden. Bei Erkrankungen ist daher stets ein Arzt oder Heilpraktiker aufzusuchen. Es wird keine Haftung für Forderungen jeder Art übernommen, die mit den gemachten Angaben in Zusammenhang gebracht werden.

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