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Fermentsäfte mit Wildkräutern und Keimlingen nach Dr. John Switzer

  • vor 5 Tagen
  • 4 Min. Lesezeit

Aktualisiert: vor 3 Stunden

Bärlauch als wilde Zutat für meinen Frühlings-Detox-Fermentsaft - ich verwende dafür sehr gerne Blätter, Knospen und Blüten. 


Fermentsaft mit Bärlauch, Quinoa-Keimlingen und Mikrogrün von Rettich, Radieschen, Senf und Brokkoli.
Mein Fermentsaft mit Bärlauch, Quinoa-Keimlingen und Mikrogrün von Rettich, Radieschen, Senf und Brokkoli.

Fermentsäfte haben eine lange Tradition

Fermentationssäfte sind milchsauer fermentierte Sprossen-Gemüse-Säfte. Schon seit mehr als 2000 Jahren ist die Herstellung fermentierter Säfte bekannt, wie z.B. "Kombucha" oder „Kwass“.

 

Fermentsäfte ohne Salz und ohne Zucker

Es ist ein großer Vorteil für die Gesundheit, dass bei den Fermentationssäften auf die Verwendung von Salz oder Zucker vollständig verzichtet werden kann. Der Fermentationsprozess wird durch die Verwendung von gekeimtem Pseudogetreide, Sprossen und Mikrogrün bewirkt. Da Gemüsesäfte heute aufgrund des überzüchteten Hybridgemüses meist sehr viel Zucker enthalten, bietet der Fermentationsprozess den Vorteil, dass der Fruchtzucker größtenteils abgebaut wird.

 

Fermentsäfte, Dr. John Switzer und die Wildkräuter-Vitalkost-Therapie

Fermentierte Säfte sind ein wesentlicher Bestandteil in der Wildkräuter-Vitalkost-Therapie von Dr. John Switzer.

 

Mein Buchtipp:

Dr. Switzers Wildkräuter-Vitalkost-Therapie in Verbindung mit der Gerson-Therapie bei Krebs und degenerativen Erkrankungen.

ISBN-13: 978-3942607025.

(Unbezahlte Werbung)

 

Dr. Switzer beschreibt die gesundheitsfördernden Wirkungen der Fermentationssäfte wie folgt: 

„Milchsauer fermentierte Säfte und Gemüse enthalten Milliarden von gesunden Laktobazillen, die die Darmflora besiedeln und die pathogenen Bakterien und Pilze wie Candida verdrängen können.

Dadurch sondert die Darmflora vermehrt Butyrat ab, eine kurzkettige Fettsäure mit einer starken Wirkung gegen Krebs. 

Fermentationssäfte enthalten Vitamine, Enzyme und Biophotonen, die unsere Stimmung heben und ungeahnte Kräfte freisetzen können.

Biophotonen sind wichtige Energieteilchen, die benötigt werden, damit die Zell-Mitochondrien mehr Energie in Form von ATP herstellen können.

Das ist eine wichtige Voraussetzung für die Zellen, um mehr Sauerstoff aufzunehmen.“ 

 

Für die Herstellung eines Fermentationssaftes werden benötigt:

  • ein sauberes Bügelglas (Fassungsvermögen je nach Bedarf 1 bis 5 Liter)

  • gefiltertes Wasser (Auch die Verwendung von abgekühltem Kräutertee ist möglich oder ein Gemisch aus Filterwasser und Bio-Frucht-Muttersaft)

  • gekeimtes Pseudogetreide oder Sprossen und Mikrogerün als Starterkultur (z.B. Quinoa, Braunhirse, Linsen, Bockshornklee, Brokkoli, Radieschen ...)

  • rohes Gemüse oder Obst als Nahrung für die Mikroorganismen (z.B. Wurzelgemüse, Kohl, je nach Belieben auch Ingwer, Knoblauch, Chili)

 

Wildkräuter und besondere Zusätze für Fermentsäfte

Weiterhin empfiehlt Dr. Switzer dem Fermentationssaft hinzuzufügen:

  • Wildkräuter (z.B. Giersch, Brennnessel, Löwenzahn ...)

    Wildpflanzen sind eine sehr gute enzym-, vitamin- und mineralstoffreiche Ergänzung.

  • bittere Aprikosenkerne

  • Mikromineralien. Die Rocky Mountain Mikro-Mineralien Ur-Essenz bewirkt eine zusätzliche Versorgung mit Mineralstoffen.

  • Bienen Vitality-Mittel und Pollen.

 

Mein Frühlings-Detox-Fermentsaft mit Bärlauch

 

Mein Bärlauch-Detox-Fermentationssaft ist wild, bunt und gesund!
Mein Bärlauch-Detox-Fermentationssaft ist wild, bunt und gesund!

Rezept Fermentsaft mit Bärlauch und Keimlingen

Mein Fermentsaft mit Bärlauch, Quinoa-Keimlingen und Mikrogrün von Rettich, Radieschen, Senf und Brokkoli ist gut zum Entgiften und vertreibt die Frühjahrsmüdigkeit.

 

Herstellung von etwa 1,5 Liter Fermentsaft

Zutaten:

  • 1 Tasse Quinoa, gekeimt

  • 1/4 Weißkohl, klein geschnitten

  • 2 Karotten in Würfel geschnitten

  • 1 Handvoll Bärlauch (kleingeschnittene Blätter, gerne auch Knospen und Blüten)

  • 1 Handvoll Mikrogrün (Rettich, Radieschen, Senf und Brokkoli)

  • 1-2 Chili, je nach gewünschter Schärfe

  • 3-7 bittere Aprikosenkerne, je nach Wunsch

  • 1 EL Rocky Mountain Mikro-Mineralien Ur-Essenz

  • etwa 1,5 Liter gefiltertes Wasser


Für diesen Fermentsaft habe ich Quinoa-Keimlinge verwendet.

Quinoasprossen haben den Vorteil, dass sie sehr schnell keimen.

Keimanleitung:

  1. Quinoa in ein Sieb geben und gründlich mit reichlich Wasser abspülen.

  2. Anschließend in ein ausreichend großes Weckglas geben und etwa mit der 3-fachen Menge Wasser auffüllen.

  3. Mit dem Glasdeckel bedecken und bei Zimmertemperatur etwa 4 Stunden an einem hellen Platz ohne direkte Sonneneinstrahlung aktivieren (Quinoa ist ein Lichtkeimer).

  4. Dann das Einweichwasser abgießen, mit frischem Wasser aufgießen und nochmal 2-4 Stunden aktivieren.

  5. Fertig! Bereits nach 6 bis 8 Stunden zeigen sich die kleinen Sprossen.

 

Herstellung Fermentsaft mit Bärlauch und Keimlingen:

  • Quinoakeimlinge, Gemüse, Bärlauch, Mikrogrün, bittere Aprikosenkerne und Mikromineralien in das Bügelglas geben und bis zum Rand mit gefiltertem Wasser auffüllen.

  • Das Bügelglas verschließen und 7 Tage bei Zimmertemperatur an einem nicht sonnenbeschienen Platz stehen lassen.

  • Die Flüssigkeit absieben.

  • Dann ist der Fermentsaft fertig. Davon täglich 1-3 Gläser trinken.

 

Tipp:

Das abgesiebte Gemüse zur Aufbewahrung in ein Glasgefäß geben, mit Fermentwasser übergießen, sodass es mit Flüssigkeit bedeckt ist. Das fermentierte Gemüse kann z.B. im Salat oder pur verzehrt werden oder auch mit einem Slow-Juicer entsaftet werden.

 

Aufbewahrung:

Ich bewahre grundsätzlich sowohl das Fermentwasser als auch das abgesiebte Gemüse im Kühlschrank auf. Allerdings habe ich auch schon die Erfahrung gemacht, dass es kein Problem ist, wenn das Fermentwasser 3 Tage bei Zimmertemperatur (ohne direkte Sonneneinstrahlung !) aufbewahrt wird.

Die Haltbarkeit im Kühlschrank beträgt 4 Wochen (und länger).


Die Vorteile von Fermentationssäften mit Wildpflanzen, Keimlingen und Mikrogrün:

  • Keine Verwendung von Zucker oder Salz

  • Basenbildend und somit Verhinderung von Übersäuerung

  • Regenerierung der Darmflora und Verbesserung der Nährstoffaufnahme

  • Versorgung des Körpers mit Enzymen, Milchsäurebakterien und vorverdauten Nährstoffen

  • Verdrängung der schädlichen linksdrehenden Milchsäure aus den Zellen Verbesserung der Aufnahme von Vitalstoffen aus Wildpflanzen

  • Versorgung des Körpers mit Biophotonen (Diese sind wichtige Licht-/Energieteilchen, die die Mitochondrien unterstützen, mehr Energie zu produzieren und freie Radikale zu neutralisieren)

  • Stärkung des Immunsystems

  • Steigerung der Ammoniak-Ausscheidung aus der Leber um das 450-fache.

    Ammoniak ist eine Nitratverbindung, die den Stoffwechsel und die Entgiftungskapazität der Leber stark beeinträchtigt. Eine gesunde Leber ist Voraussetzung für die Heilung von degenerativen Erkrankungen wie Krebs.

  • Verbesserung der Schlafqualität

  • Unterstützung der Gewichtsabnahme

  • Mehr Energie, Lebensfreude und Gelassenheit

 

Warum Fermentationssäfte (meine) Gesundheitselixiere sind:

Schon bei meinem ersten Fermentsaft habe ich eine positive, vitalisierende Energie wahrgenommen. Da die Zutaten nach Herzenslust und Bedarf total unterschiedlich sein kann, ist natürlich auch der Geschmack entsprechend unterschiedlich. Bis jetzt habe ich alle Fermentsäfte als wohlschmeckend (mit Lust auf mehr) empfunden.


Allerdings kann es sein, dass für manche Personen die Fermentsäfte am Anfang "ziemlich gesund" schmecken und etwas gewöhnungsbedürftig sind.


Ich liebe Fermentsäfte (!!!), genieße ihre erfrischende Wirkung und kann bestätigen, dass die Körperzellen nach diesem Gesundheitselixier lechzen.


Die Kombination mit Wildpflanzen macht einen Fermentsaft so richtig "wild-bunt-gesund"! Also ganz nach meinem Geschmack und meiner Philosophie.


Das Detox-Fermentwasser mit Bärlauch, Karotten, Weißkraut und Chili schmeckt "feurig-bärlauchig". Es kommt halt darauf an, wieviel Chili man verwendet.


Haftungsausschluss:

Alle Informationen und Angaben zu Heilkräutern und Wildpflanzen erfolgen nach bestem Wissen und Gewissen und erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit und Richtigkeit. Sie beruhen auf meinen persönlichen Erfahrungen und gründen auf dem Erfahrungsschatz der überlieferten Volksmedizin und wurden der einschlägigen Fachliteratur entnommen. Sie stellen keine Anleitung zur Selbst-Diagnose und Selbst-Behandlung dar und sollten nicht als therapeutische Hinweise verstanden werden. Bei Erkrankungen ist daher stets ein Arzt oder Heilpraktiker aufzusuchen. Es wird keine Haftung für Forderungen jeder Art übernommen, die mit den gemachten Angaben in Zusammenhang gebracht werden.

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